e-Twinning

 

Freundschaftsbesuch aus Liverpool

Besuch aus Liverpool: Projektleiterinnen Evelyn Meyer (3. v. r.) und Marvin Bosse (1. v. r.) nehmen die britische Delegation in Empfang.

Die „Fasia“ hat neue Freunde gewonnen – in Liverpool, der Heimatstadt der „Beatles“. Und wichtiger noch: in der Heimatstadt der „Abbot’s Lea School“, unserer neuen Partnerschule.

Bereits zweimal waren unsere neu gewonnen englischen Freunde in Oberhausen zu Gast; der Gegenbesuch der Oberhausener Schüler*innen und Lehrer*innen in Liverpool steht noch aus und wird in Kürze stattfinden. Dennoch erfreut sich die „Fasia“ in Liverpool schon jetzt eines großen Bekanntheitsgrades: Es sind bereits mehrere Zeitungsartikel über die Schulpartnerschaft erschienen (s.u.).

Momentan kommunizieren die Schüler*innen der beiden Schule per „eTwinning“. Aber natürlich freuen sich alle auf ein reales Wiedersehen. Und die gesamte Schulgemeinde wartet neugierig auf die spannenden Erlebnisberichte der Austauschschüler*innen, die demnächst an dieser Stelle zu lesen sind.


Freundschaft ist nicht nur ein köstliches Geschenk, sondern auch eine dauernde Aufgabe. (Ernst Zacharias)

Im Schuljahr 2007/2008 hat unsere Schule angefangen sich an dem von der EU geförderten Internetprojekt eTwinning zu beteiligen. Über das Internet können mit Hilfe dieses Projekts Schulpartnerschaften mit Schulen aus 29 teilnehmenden Ländern Europas geknüpft werden. Unser Bestreben ist es, dieses Projekt, bei dem das „e“ für elektronisch und Twinning für Partnerschaft steht, mit Engagement und Verantwortungsbewusstsein zu einer dauerhaften Einrichtung an unserer Schule werden zu lassen. Im Zentrum des Projekts steht ein sog. virtuelles Klassenzimmer, welches von den Schülerinnen und Schülern jederzeit selbstständig per Internet erreicht werden kann. Sie können mit ihrer Partnerschule per Mail, Chat und Dateiaustausch in englischer Sprache zusammenarbeiten, wodurch ein hoher Grad an Authentizität und Motivation erreicht wird, der sonst im Englischunterricht oftmals künstlich erzeugt werden muss. Zusammen mit den Partnerschülern arbeiten die Schülerinnen und Schüler durch alle Jahrgangsstufen und Fächer an einem selbst gewählten Projekt und erhalten am Ende des Schuljahres ein Teilnahmezertifikat, das sie in ihre Bewerbungsmappen aufnehmen und an entsprechender Stelle einsetzen können. Der pädagogische Nutzen von eTwinning erstreckt sich auf mehrere Ebenen. An erster Stelle steht sicherlich der unmittelbare Kontakt mit Kindern und Jugendlichen aus anderen europäischen Ländern. So wird für viele zum ersten mal der Begriff Europäische Gemeinschaft mit Leben gefüllt. Im letzten Schuljahr konnte etwa im Zuge des Projekts Is it easy to be a teenager? Partnerschaft mit vier Partnerschulen in Bulgarien, Polen, Rumänien und Griechenland geschlossen werden. Darüber hinaus wer-den die Schülerinnen und Schüler durch das interkulturelle Lernen und die damit verbundene Sprachpraxis, die sie bei eTwinning erhalten, effizient auf die Erfordernisse des globalisierten Arbeitsmarktes vorbereitet. Nicht zuletzt konnte unsere Schule durch die Teilnahme an dem Projekt das eTwinning Siegel erwerben, welches für uns einen großen Schritt auf dem Weg zur europäisch ausgerichteten Schule darstellt. Auf die nächsten Schritte freuen wir uns bereits jetzt!

Semra Siyli (eTwinning Beauftragte)

Siehe auch:

eTwinning Seite

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