Fremdsprachen

 

Ausflüge und Fahrten

Lüttich (Belgien)

Jedes Schuljahr im Frühling machen sich die Französischkurse der Jahrgänge 9 und Q1 auf zu einem Tagesausflug nach Lüttich in Belgien. Die hübsche Stadt im Nachbarland ist schnell zu erreichen und bietet den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, in Alltagssituationen ihre Sprachkenntnisse zu erproben und erweitern. Wo geht es zur Kathedrale? Wieviel kostet eine Waffel? Welche Pralinen sind die Besten? Auch in landeskundlicher Hinsicht hat Lüttich eine Menge zu bieten. So hält der Bus bei der Ankunft stets auf einer Anhöhe oberhalb der Stadt, von der sich ein beeindruckender Blick ins Tal bietet. Der Abstieg erfolgt über die berühmte Treppe Montagne de Bueren, die mit ihren 374 Stufen die auf der Anhöhe liegende alte Zitadelle direkt mit dem Stadtzentrum verbindet. Staunend, lachend und nach Luft ringend finden sich die Mitglieder der Reisegruppe zu zahlreichen Selfies zusammen, bevor es dann hineingeht in den bunten frankophonen Trubel der Stadt. Mit Aufgaben (Rallye, Foto-Challenge etc.) bedacht dürfen die Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen auch eigenständig die Straßen erkunden, bevor später am Tag alle erschöpft und glücklich in den Bus fallen, der am Place Saint-Lambert wartet, ohne dass die 374 Stufen wieder erklommen werden müssten.

ValJoly (Frankreich)

In der Wanderwoche zwischen Sommer- und Herbstferien, wenn die Abschlussfahrten der zehnten Klassen stattfinden, packen auch die Schülerinnen und Schüler aus den WP-Kursen des achten Jahrgangs ihre Koffer. Während es für den NW-Kurs zur Naturerkundung nach Spiekeroog geht, zieht es den Französischkurs in das idyllisch an einem See gelegene ValJoly bei Eppe-Sauvage in Frankreich kurz hinter der belgischen Grenze. Der kleine Ort wurde als Feriendorf angelegt, ist weitestgehend autofrei und erlaubt viele naturnahe Aktivitäten. Seit Jahren schon stellt das ansprechend ausgestattete Gästehaus La Héronnière ein hervorragendes Basislager für Ausflüge in die nähere Umgebung dar, bei denen die Schülerinnen und Schüler oft erstmals die französische Sprache als Werkzeug echter Kommunikation erfahren. Sich orientieren, etwas erfragen, Einkäufe machen und, ja, auch mit französischen oder belgischen Jugendlichen ins Gespräch kommen – all dies ist möglich bei den beliebten Tagesausflügen nach Lille (Frankreich) und Mons (Belgien). Auch die Aktivitäten vor Ort in ValJoly fördern den direkten Einsatz des Gelernten, wie etwa im September 2017 beim Bauen von Insektenhotels mit einem französischen Handwerker, der bei der Materialsuche im Wald jeden Baum und jedes Blatt sowie später in der Werkstatt konsequent alle Arbeitsschritte auf Französisch erklärte – mit Erfolg! Wer sich dafür entscheidet, an der Fasia-Jansen-Gesamtschule in der Sekundarstufe I Französisch zu lernen, darf schon beginnen, sich auf diese Reise zu freuen. On y va!


Die Welt zu Gast an der Fasia-Jansen-Gesamtschule

Jedes Schuljahr bewirbt sich die Fasia-Jansen-Gesamtschule bei der Bezirksregierung Düsseldorf um die Zuweisung einer Fremdsprachenassistentin oder eines Fremdsprachenassistenten. Studentinnen und Studenten aus aller Welt haben die Möglichkeit, im Rahmen eines Auslandsaufenthaltes für ein halbes oder ein ganzes Schuljahr Lernende und Lehrende ihrer Muttersprache zu unterstützen und vor allem authentische Sprechanlässe zu schaffen. Ob-wohl die Nachfrage das Angebot zumeist übersteigt, durften wir in den vergangenen Jahren immer wieder junge Menschen aus Frankreich, England und den USA willkommen heißen, die unser Schulleben in vielfältiger Weise bereichert haben. Im Schuljahr 2017/2018 unter-stützte uns Georgia aus England bei unserer Arbeit. Besonders in Erinnerung bleiben wird uns auch Bryce aus Australien, der, ebenfalls im Schuljahr 2017/2018, neben seinem Einsatz an einem Berufskolleg in Essen mehrere Schultage bei uns verbrachte und aus erster Hand Wissen über sein Heimatland vermittelte. Auch für die Zukunft erhoffen wir uns viele schöne Erfahrungen mit tollen internationalen Gästen.