Schulen im Team

 

 

 

(Netzwerk 1)

Das Projekt “Schulen im Team” wird von der Stiftung Mercator initiiert, vom Institut für Schulentwicklungsforschung (IFS) der TU Dortmund durchgeführt und von einem Konsortium wissenschaftlich begleitet; Kooperationspartner ist das Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen.
Es werden lokale Schulnetzwerke gebildet, die sich innovativ mit Unterrichts- und Schulentwicklung befassen. In diesem Jahr heißt das Motto des Projekts “Übergänge gemeinsam gestalten”. Die Netzwerkschulen machen sich gemeinsam auf den Weg, neue Ansätze und Konzepte zu entwickeln und zu erproben. Veranstaltungen zum Austausch und zur Impulsaufnahme begleiten die Netzwerkarbeit. Fortbildungen und Fachberatung sichern die Qualität der Arbeitsvorhaben der Netzwerke.
Die Ergebnisse werden auf allen Ebenen dokumentiert und für alle Akteure verfügbar gemacht. Die Zusammenarbeit von abgebenden wie aufnehmenden Schulen in unmittelbarer Nachbarschaft soll sich als ein von- und miteinander Lernen gestalten. Die Ansatzpunkte der beteiligten Schulen (Luisenschule, Adolf-Feld-Schule, Heinrich-Heine-Gymnasium und die Gesamtschule Alt-Oberhausen) umfassen:
Eine durchgängige Bildungsdokumentation, eine systematisierte Zusam- menarbeit der beiden Grundschulen und weiterführenden Schulen, ein Monitoring zum Übergangsverhalten, eine Informationsplattform für Kinder, Eltern und Lehrer sowie aussagekräftige Diagnoseverfahren.

Aktuell (Oktober 2012):

Am 22.10.2012 wurden an alle beteiligten Schulen im Team eine Plakette verliehen, die symbolisch auf das Innovationspotential institutions- übergreifender Vernetzung hinweist.

Nachdem eine Ausweitung des Informations- und Beratungsprozesses stattgefunden hat, indem sich die Grundschullehrer der abgebenden Schule mit den zukünftigen Klassenlehrern der weiterführenden Schulen intensiv ausgetauscht haben und zum Teil eine Weiterqualifizierung von Lehrkräften im diagnostischen Bereich (LRS + ADHS) durch gemeinsame Fortbildungen stattgefunden hat, verfolgt das Netzwerk in Oberhausen Stadtmitte den nächsten Schritt. Nun gilt es, Einblicke in die konkrete schulische Arbeit zu erhalten. Während die Kinder in der Grundschule meistens von einer Lehrkraft unterrichtet werden und sich die didaktisch-methodische Gestaltung des Unterrichts sehr stark an die individuellen Lernmöglichkeiten anpasst, werden die Kinder mit dem Wechsel auf eine andere Schulform mit einem neuen sozialen Umfeld, dem Fachlehrerprinzip, einer anderen methodisch-didaktischen Gestaltung des Unterrichts sowie anderen Leistungsanforderungen konfrontiert. Die Schüler müssen nicht nur ihre Handlungsroutinen verändern, sondern auch der neuen Situation entsprechend reagieren. Das Ziel ist nun durch gegenseitiges Hospitieren, eine Anpassung an die neuen Strukturen herzustellen, die den Schülern neue Chancen eröffnet und zu einem gelingenden Übergang führt.

Die Hospitationswoche findet in der Zeit vom 05.-08.11.2012 statt.

 



WAZ vom 24.10.2012


 Posted by at 18:35