Trainingsraum

 
An der Fasia-Jansen-Gesamtschule wird das Trainingsraumprogramm für eigenverantwortliches Denken und Handeln umgesetzt.

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Dieses Programm beruht auf der Erkenntnis, dass es nicht möglich ist, die Ziele und das Verhalten eines Menschen dauerhaft von außen zu beeinflussen. Letztlich bestimmt jeder Mensch über seine Ziele und seine Handlungen selbst, ist somit selbst dafür verantwortlich. Bei der Verfolgung eigener Ziele und Handlungen hat jeder Mensch darauf zu achten, die Rechte Anderer nicht zu verletzen. Dazu sind Regeln und deren Einhaltung erforderlich. Jeder soll, bevor er handelt, gedanklich vorwegnehmen, welche Wirkung seine Handlungen haben werden und ob dadurch die Rechte Anderer verletzt werden.

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Verantwortung von Schülern, Lehrern und Eltern
  • In der Verantwortung der Schüler liegt es, im Unterricht entsprechend ihren Fähigkeiten möglichst viel zu lernen, ohne dabei sich selbst und andere zu stören.
  • In der Verantwortung der Lehrer liegt es, den Schülern einen gut vor- bereiteten Unterricht anzubieten, der entsprechende Lernmöglichkei- ten und Lernfelder eröffnet. Darüber hinaus sorgen sie über das Trai- ningsraumprogramm dafür, dass lernbereite Schüler die Ruhe zum Lernen finden.
  • In der Funktion des Trainingsraumlehrers helfen sie den Schülern durch geeignete Fragen, sinnvolle Rückkehrpläne zu entwickeln und so zukünftig Unterrichtsstörungen zu vermindern.
  • In der Verantwortung der Eltern liegt es, bei häufigen Störungen Gespräche in Gegenwart des Kindes mit Lehrern und Schulleitung zu führen, um gemeinsam möglichen Ursachen auf die Spur zu kommen und gegebenenfalls Unterstützungsangebote von außen anzufordern.
Das Programm kommt mit drei Regeln aus.
  • Jeder Schüler hat das Recht, ungestört zu lernen.
  • Jede Lehrkraft hat das Recht, ungestört zu unterrichten.
  • Jeder hat die Rechte der Anderen zu respektieren.
Ziele, die durch das TR-Programm erreicht werden sollen:
  • Qualitätssicherung von Unterricht und Erziehung durch Gewährleistung von störungsfreiem Unterricht.
  • Eigenverantwortliches Denken und Handeln von Schülern und Schülerinnen.
  • Förderung der Sozialkompetenz und Konfliktfähigkeit, d. h. die Bereitschaft des Einzelnen, seine eigenen Bedürfnisse (Stören) hinter die der Gruppe (Lernen) zurück zu stellen.
  • Respektvoller und rücksichtsvoller Umgang miteinander.
  • Verbesserung der (Lern-) Atmosphäre im Unterricht und in der Schule.

 

 

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